Pfarrer Pickshaus

Aprilscherz: Pickshaus muss noch 5 Jahre!

Auf persönlichen Wunsch eines Gemeindemitglieds, das an dieser Stelle lieber anonym bleiben möchte, hat das Presbyterium die Personalakte von Pfarrer Udo Pickshaus noch einmal unter die Lupe genommen.

Dabei sind gewisse Unstimmigkeiten aufgetreten. Pickshaus selbst hat nie über sein Alter gesprochen. Ein flüchtiger Blick in die Unterlagen wies zunächst auf das Geburtsjahr 1954. Bei erneuter Untersuchung hat sich jedoch bestätigt, was das aufmerksame Gemeindemitglied längst vermutet hat: „Wie 65 sieht der gute Mann beim besten Willen nicht aus!“, dürfen wir zitieren.

Auszug aus der Personalkarte, Namen und Geburtsdatum 1. April werden gezeigt
Auszug aus der Personalkarte 1. April 2019

Statt 1954 ist Pickshaus Jahrgang 1959 und die unleserliche Schrift des Verwaltungsmitarbeiters von vor 35 Jahren hat zu diesem Fehler beigetragen. „Ob ich aus dem Ruhestand zurückkomme, weiß ich noch nicht“, kommentiert Pickshaus diese Sensation.

“Natürlich holen wir Pfarrer Pickshaus aus dem Ruhestand zurück,” kommentiert eine Presbyterin, die ungenannt bleiben will, “schließlich haben wir als Gemeinde noch ein Anrecht auf fünf Jahre Arbeit.”

Das Presbyterium überprüft nun vorsichtshalber die Personalakten der übrigen Pfarrerinnen und Pfarrer noch mal genauestens. Die Prüfung ergab, dass es sich um einen Aprilscherz handelte. Pfarrer Pickshaus darf sich wieder hinlegen.