Wolfgang W., Teilnehmer des Seelsorge-Kurses 2018

Interview mit Wolfgang W., Absolvent des Seelsorgekurses 2018

Wolfgang W. hat im Frühjahr und Sommer 2018 am Seelsorgekurs des Evangelischen Seniorenbüro teilgenommen und am 20. Juli 2018 sein Abschlusszertifikat erhalten. Bei der anschließenden Feier hat er der Webredaktion einige Fragen beantwortet.

Frage: Was hat Sie dazu bewegt, den Kurs zu machen?

Antwort: Nachdem ich nun einige Jahre in Hilden wohne und mich hier sehr wohl fühle, spielte ich schon lange mit dem Gedanken, auch hier vor Ort ehrenamtlich tätig zu werden. Aber wie startet man das, ohne sich sofort festlegen zu müssen in einem bestimmten Bereich tätig zu sein? Man benötigt dafür Rüstzeug und das bietet der Kurs Ehrenamt in der Seelsorge.

Auch wenn dieser im Speziellen auf die Seelsorge eingeht, habe ich viel gelernt, was auch bei allen anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten sehr hilfreich ist. Denn es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Frage : Was haben Sie mitgenommen?

Wie gesagt geht es immer um Kommunikation zwischen Menschen. Dazu gehört, gerade auch in der Seelsorge, die Gesprächsführung, ebenso aber auch – ganz wichtig – die eigene Abgrenzung von den Situationen der Personen, mit denen man in Kontakt ist.

Seelsorge ist Zuhören, auch das will gelernt sein. Oft sind sind wir sofort „im Machen“, und es fällt uns schwer, sich mal zurücknehmen.

Die Dozentinnen, im Besonderen Sabine Jäger und Uta von Mauschwitz, haben viele Dinge sehr gut vermitteln können. Durch die Teilnehmer des Kurses kam auch sehr viel Erfahrung mit hinein. Das ist sehr wertvoll.

Themen, die besprochen wurden, waren z.B. Spiritualität, Trauerphasen, Demenz. Das bewegte schon sehr und hat in einem selbst auch viel bewegt.

Die Hospitationen, gerade auch der Besuch eines Hospizes, haben praktische Erfahrung gebracht. Sie sind ein Muss für diesen Kurs.

Frage : Wie geht es weiter?

Den Kurs haben wir nun zertifiziert abgeschlossen, aber eigentlich ist das nun erst der Aufbruch. In welche Richtung weiß ich so recht noch gar nicht, auch das muss alles erst mal „sacken“. Sicherlich wird der Kontakt mit der evangelischen Gemeinde bleiben.

Hier bieten sich viele Möglichkeiten den Kurs praktisch weiterzuführen, sei es durch Geburtstagsbesuche oder Mitarbeit im Hospiz. Somit wird es bestimmt spannend bleibend und weitergehen.

https://www.evangelisches-hilden.de/2-7-2019-informationsabend-ehrenamtlich-in-der-seelsorge/(öffnet in neuem Tab)

Interview mit Mona M., Absolventin des Seelsorgekurses 2018